Trockenfutter oder Nassfutter

Als Hundebesitzer kannst du dein Tier entweder mit Trockenfutter oder Nassfutter füttern. Der Unterschied liegt in dem Wassergehalt vom Fressen. Daraus resultiert auch ein unterschiedlicher Energiegehalt. Im Prinzip ist weder Trocken- noch Nassfutter per se schlecht. Es geht nämlich bei der Auswahl der Hundenahrung immer um die Inhaltsstoffe. Aus diesem Grund sollten Käufer immer auf die Deklaration der Verpackung achten. Sind die Inhaltsangaben offen ersichtlich, dann ist das ein gutes Zeichen. Ein Mindestmaß an Infos ist in der EU vorgeschrieben. Wie genau Hersteller aber ihren Inhalt deklarieren, ist ihnen selbst überlassen. Je mehr der Produzent preisgibt, desto vertrauenswürdiger ist er. Alarmglocken sollten bei Begriffen wie „Fleisch- und tierische Nebenerzeugnisse“ läuten. Sie sind definitiv kein Merkmal von Qualität. Achte deshalb immer auf die Inhaltsstoffe, die im Trockenfutter oder Nassfutter enthalten sind. So kannst du sichergehen, dass dein Hund gutes Fressen bekommt.

Vorteile Trockenfutter

Es gibt verschiedene positive Aspekte, die mit der Fütterung von Trockenfutter einhergehen. Klar spricht für das Trockenfutter die lange Haltbarkeit. So kannst du es auch in Vorräten kaufen. Die Wahrscheinlichkeit, dass es schlecht wird, ist sehr gering. Hochwertiges Futter kommt dabei sogar ohne Konservierungsstoffe aus. Natürliche Antioxidationsmittel ersetzen die chemischen Substanzen.

Als Vor- und Nachteil kann der Energiegehalt genannt werden. Trockenfutter besitzt einen Wassergehalt von unter 10 %. Daher steigt prozentual zur Gesamtmasse die Kalorienmenge. Dein Hund muss also nicht so viel wie beim Nassfutter fressen. Die gleiche Masse Trockenfutter hält somit länger. Ein geringerer Preis pro Mahlzeit ist die Folge. Du könntest allerdings auch sagen, dass dein Vierbeiner nicht so viel essen darf. Trockenfutter kann schneller zu Übergewicht führen. Ob der Energiegehalt jetzt ein Vor- oder Nachteil von Trockenfutter ist, liegt ganz beim Betrachter.

Auf jeden Fall aber ist bei dem Argumentieren für Trockenfutter oder Nassfutter das Proportionieren zu betrachten. Neulinge können das Futter mit einer Waage abwiegen. Dadurch kannst du sicherstellen, dass dein Hund genau die richtige Menge bekommt. Eine Waage schließt zu viel oder zu wenig Futter aus.

Wer häufiger unterwegs ist, für den empfiehlt sich Trockenfutter. Trockenfutter ist leichter als die feuchte Hundenahrung. Die saubere Handhabung macht es zum perfekten Futter auf Reisen. Es lässt sich leichter im Koffer, Rucksack oder Auto verstauen.

Nicht zuletzt spricht auch der geringere Verpackungsmüll für diese Art von Futter. Das Trockenfutter wird meist in einem großen Sack gekauft. Nassfutter wird in der Regel in einzelnen Portionen separat verpackt. Das Material vom Trockenfutter Sack ist auch schonender für die Umwelt.

Nachteile Trockenfutter

Trockenfutter ist, wie der Name bereits anklingen lässt, trocken. Wie der Mensch auch, bevorzugt der Hund sicher saftiges und geschmackvolles Futter. Somit ist für den Genuss des Vierbeiners der Geschmack ein Nachteil.

Trockenfutter ist nicht luftdicht verschlossen. Daher ist die Lagerung wichtig. Denn trotz des geringen Wassergehaltes kann es zur Schimmelbildung kommen. Aus diesem Grund muss es immer kühl und trocken gelagert werden. Außerdem sollte es immer wieder auf Milben überprüft werden. Einen trockenen und nährstoffreichen Lebensraum finden die kleinen Tiere gut.

Ein Vierbeiner besitzt ein Scherengebiss. Das heißt Trockenfutter kommt meist ungekaut im Magen an. Während damit ein mögliches Kauen kein wirklicher Nachteil ist, ist aber der Prozess im Magen einer. Denn im Bauch des Hundes quillt das Futter auf. In der Regel ist das kein Problem. Bei einer zu großen Menge aber strapaziert dies den Magen vom Hund.

Dein Freund kann auch eine Allergie gegen eine oder mehrere Inhaltsstoffe vom Fressen haben. In diesem Fall hat das wenig mit der Verdaubarkeit von Trockenfutter oder Nassfutter zu tun. Die Futterhersteller können dafür auch nichts. Für diese Hunde gibt es extra ausgerichtete Hundenahrung. Trockenfutter ist im besten Fall ein Alleinfuttermittel ist. Dieser positive Punkt ist leider manchmal auch nachteilhaft. Denn die Chance ist damit höher, dass dein Hund auf irgendetwas allergisch reagiert. Besonders manche Getreidearten fallen hier ins Gewicht.

Verdaubarkeit und Unverträglichkeit

Einen großen Nachteil findest du in der Verdaubarkeit. Ein Hund verdaut pflanzliche Rohstoffe schwerer. Doch oft findest du solche Pflanzennahrung im Hundefutter. Es wird jetzt Hundebesitzer geben, die dagegen argumentieren. Ein Wolf frisst oft auch zu aller erst den Inhalt des Magens seiner Beute. Und dieser besteht meist aus Pflanzen. Das ist soweit auch richtig. Der Unterschied liegt nur darin, dass der Mageninhalt bereits vorverdaut ist.

Handelt es sich um ein hochwertiges Trockenfutter, dann wird mittels eines Produktionsschrittes der Rohstoff aufgeschlossen. Leider findet diese Aufschließung oft nicht statt. Den Aufwand und die Kosten umgehen Hersteller gerne. Das führt dazu, dass zahlreiche Unverträglichkeiten, welche man zum Beispiel dem Getreide nachsagt, einfach eine falsche Schlussfolgerung sind. Natürlich gibt es Hunde, die Getreide schlechter verdauen. Aber es sind nicht alle Vierbeiner gleich. Ich möchte Getreide nicht zu schön reden. Es ist für einen Hund ein eher unnatürliches Nahrungsmittel. Aber es ist einfach Pflanzen die Schuld in die Schuhe zu schieben. Vielleicht liegt nämlich der Teufel eher in der fehlenden artgerechten Aufschließung und bei Herstellern für Tiernahrung. Reis zum Beispiel ist eine leicht verdauliche Getreideart, die auch für sensible Hunde geeignet ist.

Der nachahmende Schritt der Aufschließung ist für einen gesunden Hund unumgänglich. Pflanzen bieten deinem Freund wichtige Nährstoffe. Es gibt auch Futterhersteller, denen das Wohl vom Vierbeiner wichtig ist. Mittels mechanischen und thermischen Verfahren wird die natürlich Aufschließung nachgeahmt. Als Resultat erhält man sogenannte Extrudate. Sie erreichen eine bis zu 90 % hohe Verdaubarkeit von pflanzlichen Rohstoffen. Dieses Verfahren spiegelt sich jedoch im Preis wieder.

Vorteile Nassfutter

Feuchtfutter ist bei vielen Hunden und Tierbesitzern sehr beliebt. Und es gibt gute Gründe, warum die Entscheidung zwischen Trockenfutter oder Nassfutter auf die feuchte Nahrung fäät. Der saftige Geschmack ist einer der wesentlichen Vorteile. Dank der Sauce ist es ein tolles Geschmackserlebnis für deinen Hund. Es riecht auch besser. Setzt du deinem Vierbeiner Nassfutter und Trockenfutter vor, entscheidet er sich wohl zuerst für das feuchte Futter.

Ein weiteres Argument für Nassfutter ist die zusätzliche Trinkmenge. Feuchtfutter besteht aus bis zu 80 % aus Wasser. Aufgrund dessen genügt rund die Hälfte an zusätzlicher Menge Wasser. Allerdings ist das nur eine pauschale Aussage. Wie viel ein Hund am Tag trinken muss, hängt von noch anderen Faktoren ab.

Wie oben bereits erwähnt, kann die Energiemenge positiv ausgelegt werden. Gerade, wenn du deinen Hund auf Diät setzen möchtest, kommt die geringe Kaloriendichte deinem Freund entgegen. Hier erhält der Hund nämlich eine größere Portion mit weniger Kalorien. Für vielfressende Hunde ist es damit die bessere Lösung.

Auch kann die Verabreichung von Medikamenten bei den Vorteilen aufgeführt werden. Ab und an kommt es doch einmal vor, dass du deinem Tier Medizin geben musst. Doch in der Regel schmeckt sie deinem Vierbeiner nicht. Mittels Nassfutter fällt dir das Verabreichen leichter. Du kannst es besser untermischen.

Nachteile Nassfutter

Ein Argument, welches oft gegen das Nassfutter fällt, ist der Preis. Die Kosten für Feuchtfutter liegen höher als bei trockener Hundenahrung. Das Tierfutter ist an sich schon teurer. Dazu kommt noch der hohe Wassergehalt. Denn durch diesem muss eine größere Menge verfüttert werden. Aus meiner Sicht sollte dieser Punkt nicht ausschlaggebend sein. Dennoch ist er auch nicht unerheblich.

Die umfangreichere Futtermenge sorgt für einen Mehrbedarf an Platz zum Verstauen. Zeitgleich bedeutet das auch mehr Verpackungsmaterial. Mehr Material heißt mehr Müll. Die Dosen, in denen das Futter enthalten sind, sammeln sich schnell an. Wer ein ausgeprägtes umweltbewusstes Denken besitzt, der bevorzugt Trockenfutter. Da angefangenes Dosenfutter schnell verderben kann, sammelt sich tendenziell sogar eher noch mehr Müll an.

Die Qualität vom Dosenfutter

Trockenfutter und Nassfutter besitzen beide jeweilige Vor- und Nachteile. Und die meisten dieser Punkte sind eine Frage der persönlichen Ansicht. Doch es gibt zwei wesentliche Faktoren, die gegen Nassfutter sprechen. Das sind die nicht vollwertige Hundeernährung und die Konservierungsstoffe.

Der Begriff Alleinfuttermittel sagt aus, dass ein Hund mit dem Futter vollwertig ernährt wird. Eine Breite an Mineralstoffen und Vitaminen ist dafür wichtig. Das ist sogar gesetzlich vorgegeben. Natürlich verkauft es sich dadurch besser. Grund genug, warum auch Hersteller von Feuchtfutter gerne diesen Begriff benutzen. Die Realität sieht aber anders aus. Das hat Stiftung Warentest herausgefunden. Ich muss an der Stelle fairerweise sagen, dass die Qualität von Hundefutter in den letzten vier Jahren deutlich besser geworden ist. Dennoch gibt es nach wie vor Anbieter, die den Ansprüchen nicht genügen. Sie bieten trotz Deklarierung kein Alleinfuttermittel an. Im Gegensatz dazu fallen Bewertungen zum Trockenfutter deutlich besser aus.

Als zweiten wichtigen Punkt bei der Wahl zwischen Trockenfutter oder Nassfutter muss die Konservierung genannt werden. Am Ende, wie man es auch auslegen möchte, ist Feuchtfutter Dosenfutter. Und bei Menschen ist Dosenfutter auch nicht dafür bekannt besonders gesund zu sein. Dem Inhalt des Nassfutters müssen Konservierungsstoffe hinzugefügt werden. Ansonsten kann ein Hersteller keine Garantie für eine lange Haltbarkeit geben. Diese Stoffe bestehen entweder aus chemischen Mitteln oder aus Zucker. Es gibt auch die Methode der Kaltabfüllung. Sie ist auf jeden Fall schonender. Aber sie bedeutet zugleich eine hohe Erhitzung im Nachhinein. Kein Hersteller für Tiernahrung kann sich das Auffinden von schlimmen Bakterien leisten. Daher werden die Dosen bei mindestens 127,8 Grad erhitzt. Diese Temperatur tötet alle möglichen besorgniserregenden Bakterien ab. Gerne wird auch das Wort sterilisieren verwendet. Leider verbrennt der Vorgang aber auch wichtige Nährstoffe.

Trockenfutter und Nassfutter mischen

Durch die jeweiligen Vorteile entscheiden sich manche für die Mischung beider Futtersorten. Das heißt, für den Hund gibt es Trockenfutter und Nassfutter über den Tag verteilt. Theoretisch ist dies möglich. Dennoch solltest du auf ein paar Punkte achten. Das Futter sollte nicht so miteinander vermischt werden, dass beide Arten zur selben Zeit serviert werden. Der Vierbeiner ist kein Gemischtfresser. Das heißt, dass du morgens Trockenfutter und abends Nassfutter an den Hund verfütterst. Wichtig ist, dass du immer auf die Menge achtest. Durch die Kombination kann es leicht passieren, dass zu viel gefüttert wird. Gerade die Kalorien vom Trockenfutter dürfen beachtet werden.

Hunde, die unter einem sensiblen Magen leiden, sollten nur eine Futterart fressen. Ansonsten kann es zu Störungen bei der Verdauung kommen. Verstopfung oder Durchfall sind die Folgen davon.

Theoretisch muss nicht zwischen den beiden Varianten gewechselt werden. Das Kombinieren bietet keine Vorteile bei der Hundegesundheit. Stattdessen kann vielmehr auf hochqualitatives Futter geachtet werden. Wichtige Nährstoffe und keine gesundheitlich schädlichen Inhalte sind die wesentlichen Faktoren. In der Betrachtung schneidet bei einem gesunden Hund Trockenfutter besser ab.

Hochwertiges Trockenfutter: Auf den Inhalt kommt es an

Nach der Gegenüberstellung der Vor- und Nachteile ist Trockenfutter eher empfehlenswert. Voraussetzung ist aber, dass du ein hochwertiges Trockenfutter mit viel Fleischanteil wählst. Ein erster Hinweis dafür ist die Bezeichnung „Alleinfuttermittel“. Dieses Futter ist nämlich mit allen essenziellen Nährstoffen ausgestattet. So kannst du sicher sein, dass dein Vierbeiner mit allem versorgt wird. Dabei handelt es sich natürlich um eine sehr allgemeine Aussage. Denn welche Inhaltsstoffe dein Hund wirklich braucht, hängt von weiteren Aspekten ab. Individuelle Faktoren wie Hunderasse, Alter, Gewicht, Aktivitätsgrad und Gesundheitszustand sollten bei der Suche nach dem besten Futter auf jeden Fall berücksichtigt werden.

Am besten ist es, wenn du alle Zutaten genau liest. Findest du keine oder eine sehr unübersichtliche Inhaltsangabe, dann sei vorsichtig bei dem Kauf. Sehr ungenau sind Angaben wie „tierische Nebenprodukte“ oder „pflanzliche Nebenprodukte“. Wenn ein Hersteller stolz auf seine Inhalte ist, verwendet er solche Bezeichnungen nicht. Daneben sollte das Fertigfutter keine zusätzlichen Aromen, Farb- oder Lockstoffe enthalten.

Hunde Trockenfutter Empfehlung

Jeder Hundehalter muss das richtige Futter für sein Haustier finden. Eine art- und bedarfsgerechte Ernährung ist Voraussetzung für einen gesunden Hund. Im Dschungel vieler Informationen musst du das beste Hundefutter finden. Das ist nicht einfach. Ich weiß das. In dem Zusammenhang kann ich dir das Trockenfutter von Fedor empfehlen. Denn es überzeugt in:

  1. Klare Inhaltsangaben
  2. Hoher Fleischgehalt
  3. Hochwertiges Fleisch, welches auch für Menschenverzehr freigegeben ist
  4. Hochwertige und schonende Verarbeitung
  5. Ohne künstliche Farb-, Geschmacks- oder Konservierungsstoffe hergestellt
  6. Natürliche Antioxidantien
  7. Keine genmanipulierten Rohstoffe
Trockenfutter von Fedor

Nach längerer Suche bin ich auf diese Firma aufmerksam geworden. Ich gebe zu, dass der Internetauftritt nicht überzeugt. Nach einigen längeren Telefonaten mit dem noch sehr unbekannten Unternehmen kann ich mit ruhigem Gewissen eine Empfehlung für Fedor aussprechen. Der Anspruch am Futter ist wirklich sehr hoch.

Ich hoffe, dir einige wertvolle Tipps bei der Wahl zwischen Trockenfutter oder Nassfutter gegeben zu haben. Das Thema Hundeernährung ist wichtig. Daher würde ich mich freuen, wenn du viel Wissen aus dem Artikel mitnehmen konntest.