Olivenöl für Hunde

Olivenöl ist ein wichtiger Bestandteil der menschlichen Ernährung. Es ist förderlich für Wohlbefinden und Gesundheit. Doch ist auch das Olivenöl für Hunde gesund? Ja, es ist! Das Fett enthält essentielle Fettsäuren. Diese kann der Körper nicht selber herstellen. Hunde benötigen sie daher über das Futter. Doch es gibt noch mehr Gründe. In diesem Artikel erfährst du 15 Geheimnisse, warum Öl aus Oliven gut für deinen Hund ist und wofür es eingesetzt werden kann. Anschließend sage ich dir, worauf du bei dem Öl der Olive achten musst und wie du es richtig dosierst.

Das Öl aus der Olive

Die Olive ist eine ölhaltige Frucht des Olivenbaums. In der kleinen Frucht stecken so viele gesunde Inhalte, dass Olivenöl in jede Küche gehört. Es ist unter anderem eine wundervolle Ergänzung zur Hundemahlzeit. Doch das Öl kann sowohl innerlich wie ebenso äußerlich angewendet werden. So ist es auch möglich Hunde damit einzucremen, zu besprühen oder zu betupfen.

Doch dürfen Hunde die kleinen Oliven Früchte fressen? Ja, auch das ist möglich. Lediglich solltest du darauf achten, dass diese:

  • reif, also schwarz, sind,
  • nicht in einer Salzlake oder anderem Fett eingelegt wurden,
  • nicht gefüllt sind und
  • keine Steine enthalten.

Die Olive an sich kann somit gerne in das Hundefutter gemischt werden. Um aber alle Vorzüge aus ihr zu nutzen, empfiehlt sich für Hunde Olivenöl. Es ist auch einfacher zu verstauen und hält länger.

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15 gesunde Gründe für Olivenöl beim Hund

Viele gesunde Gründe sprechen für die Verwendung von Olivenöl beim Hund. Du kannst es ins Hundefutter geben, es einreiben oder bestimmte Stellen damit beträufeln. Ob du es äußerlich oder innerlich anwendest, kommt auf den zu erreichenden Zweck an. Ich nenne dir 15 Gründe, warum du dieses Öl bei der Ernährung und der Pflege deines Hundes verwenden solltest.

Leckerer Geschmack

Olivenöl für Hunde schmeckt einfach gut. Du kannst es leicht ins Nassfutter geben, doch noch viel besser kann das Öl aus Oliven Trockenfutter aufpeppen.

Sehr gutes Hundefutter hat einen hohen Fleischanteil von über 90 %. Viele Futtersorten haben aber einen deutlich geringeren. Bei diesen musst du darauf achten, dass das Futter noch nicht zu fetthaltig ist. In Olivenöl stecken sehr viele Kalorien. Bei zu viel droht Übergewicht. Daher ist die richtige Dosierung wichtig.

Hochwertige Nährstoffe und Vitamine

Oliven sind zwar klein. Sie enthalten aber eine ganze Menge an wertvollen und gesunden Inhaltsstoffen. Zu diesen zählen:

  • Beta-Carotin
  • Folsäure
  • Omega-3-Fettsäuren
  • Omega-6-Fettsäuren
  • Retinol
  • Vitamin K
  • weitere sekundäre Mineralstoffe sowie Pflanzenstoffe

Das Öl aus dieser kleinen Frucht kann durch ungesättigte Fettsäuren die Auswirkungen von Diabetes vermindern sowie Herz-Kreislauf-Erkrankungen verhindern. Zudem ist es hilfreich bei der Verwertung bestimmter, fettlöslicher Vitamine. Die Vitamine A, D, E und K kann können Hunde nur in Verbindung mit Fett verarbeiten und nutzen. Somit ist Olivenöl toll für die Hundegesundheit.

Verhältnis von Omega 3 zu Omega 6-Fettsäuren

Das Verhältnis der Omega 3 zu den Omega 6-Fettsäuren von Olivenöl liegt bei 8 zu 1. Bei einer sehr fleischlastigen Hundeernährung ist das ein sehr gutes ergänzendes Verhältnis. Denn im Fleisch sind nur wenige Omega 3-Fettsäuren und viele Omega 6-Fettsäuren enthalten.

Fettsäuren besitzen unterschiedliche Wirkungen. Omega 3 wirkt entzündungshemmend, Omega 6 dagegen entzündungsfördernd. Daher ist das richtige Verhältnis entscheidend. Wichtig für den Organismus sind beide Arten von Fettsäuren, aber im Verhältnis von 1 zu 2 bis 1 zu 5. Für eine gesunde und ausgewogene Ernährung stellen viel Fleisch mit wenig Olivenöl eine gute Kombination dar. Das Öl gleicht das Ungleichgewicht vom Fleisch aus.

Natürlich sind die wertvollen und wichtigen Fettsäuren auch in anderen Ölen enthalten. Ich empfehle daher immer mal zu variieren. So kannst du die Vorzüge aller guten Nährstoffe nutzen.

Geeignetes Öl zum Barfen

Beim Barfen werden Hunden rohes Fleisch und Innereien, Knochen und ein gewisser Anteil Obst und Gemüse im ungekochten Zustand verfüttert. Der Hauptbestandteil der Ernährungsform besteht also aus Fleisch. Dies ist grundsätzlich auch sehr gut. Dennoch benötigen Hunde weitere Vitamine und Mineralien aus pflanzlichen Rohstoffen. Ebenso ist gerade bei dieser Futtermethode auf das richtige Verhältnis der Fettsäuren zu achten. Deshalb eignet sich Olivenöl hervorragend als Beigabe zum Barfen.

Erleichtert das Abnehmen

Zu viel Energie der Olive kann Hunde dick machen. Und dennoch hilft das Olivenöl Hunden beim Abnehmen. Bei richtiger Dosierung können die enthaltenen einfach ungesättigten Fettsäuren dafür sorgen, dass die Pfunde purzeln. Sie bauen Fett in den Fettzellen ab. Ebenso nimmt auch die Insulinempfindlichkeit ab. Zeitgleich fördert das Öl die Verdauung.

Hilft bei Verstopfung

Olivenöl hat eine Auswirkung auf die Verdauung. Wenn dein Hund an Verstopfung leidet, kannst du etwas Öl ins Futter geben. Dieses Hausmittel wirkt abführend und erleichtert die Darmentleerung.

Hält jung

Die Oxidation von freien Radikalen kann bei Hunden zu vorzeitigem Altern führen. Olivenöl verhindert das und hält jung. Hunde leben nicht so lange, wie es sich Besitzer gerne wünschen. Mit dem Öl aus Oliven hält jedoch das jugendliche Aussehen länger an.

Unterstützt das Immunsystem

Olivenöl enthält Antioxidantien. Unter anderem gehören zu ihnen Vitamin E, Polyphenole sowie Carotinoide und Chlorophyll. Damit ist es ein effektives Mittel zur Stärkung des körpereigenen Immunsystems. Nur mit einem starken und gesunden Immunsystem kann der Körper eines Hundes Krankheiten wirksam bekämpfen. Dies ist besonders wichtig, wenn die Jahreszeiten wechseln. Schwingt das Wetter um sind Hunde anfälliger zu erkranken.

Fördert Gehirnleistung

Im Gehirn von Säugetieren befinden sich größtenteils Fette. Die Zellmembranen im Gehirn bestehen zum Teil aus Omega-3-Fettsäuren. Deshalb ist das Gehirn für eine funktionierende Gehirnleistung auf genügend ungesättigte Fettsäuren angewiesen. Diese gewährleisten die Durchlässigkeit der Zellmembranen und machen die Lieferung von Energie an das Gehirn erst möglich. Somit fördert Olivenöl Bei Hunden die Gehirnleistung.

Verbessert die Atmung

Regelmäßiger Einnehmen von Olivenöl verbessert die Durchblutung. Das führt zu einer erleichterten Atmung. Auch die Wirkung von Asthma kann so vermindert werden. Besonders brachycephalische Hunde haben oft Probleme mit der Atmung. Dem Mops oder der Französischen Bulldogge hilft das Öl der Olive daher besonders gut.

Hausmittel gegen Schuppen und trockene Haut

Leidet dein Hund an Schuppen und trockener Haut, lindert die fettige Frucht im Fressen seine Beschwerden. Trockene Haut wird wieder geschmeidig. So wirkt sie auch gegen Schuppen.

Lässt Fell glänzen

Die essenziellen Fettsäuren, also die Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren, sind am Aufbau der Zellen beteiligt. Gibst du dem Futter ein Olivenöl bei, profitiert das Aussehen des Fells. Das spröde, stumpfe Fell fängt wieder an zu glänzen.

Alternativ gibt es Fell-Fit. Der Wirkstoffkomplex des Produktes ist wohl noch effektiver. Neben Omega-3-Fettsäuren sind auch Biotin und Zink enthalten. Sie sorgen für eine optimale Zellgenerierung, die für das Fell zuständig sind. Zudem findest du einige natürliche Inhalte zur Entgiftung des Körpers. Glänzendes Fell beginnt nämlich bereits mit einer intakten Verdauung.

Geheimtipp Ozonisiertes Olivenöl

Ozonisiertes Olivenöl ist mit aktivem Sauerstoff angereichertes Olivenöl. Die Ozonisierung steigert die vielen positiven Effekte des Öls der Olive. Ozon ist Sauerstoff, der drei Sauerstoffatome enthält. Normaler Sauerstoff enthält nur zwei. Das überzählige Atom will sich ständig abspalten, um mit anderen Atomen reagieren zu können. Sauerstoffunversorgtes Gewebe wird durch diesen Vorgang besonders schnell mit freiem Sauerstoff unterstützt. Dadurch eignet es sich hervorragend zur Wundheilung. Die Wunde vom Hund muss nur mit ozonisierten Olivenöl eingerieben werden. Des Weiteren ist es ein echter Geheimtipp zur äußeren Anwendung im Kampf gegen Bakterien, Viren, Pilzen und Milben.

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Eignet sich zur Pfotenpflege

Für Hunde ist Olivenöl für ein hervorragendes Mittel bei trockenen Pfoten und bei Verletzungen. Zu diesem Zweck werden Pfoten mit etwas Öl eingerieben. Auch eignet sich hierfür ozonisiertes Olivenöl.

Normales Öl der Olive wirkt aber auch von Innen gegen trockene Pfoten. So fördert die ergänzende Nahrung bereits die Pfotenpflege.

Wirkt gegen Milben

Olivenöl und vor allem ozonisiertes Olivenöl hilft gegen Grasmilben und Ohrmilben. Ist das Ohr vom Milbenbefall betroffen, werden mit einer Pinzette einige fettige Tropfen in den Gehörgang gegeben. Zusätzlich kannst du mit einem Wattebausch die Innenohrfläche betupfen. An anderen Stellen kann das Öl mit einer Sprühflasche aufgetragen werden. Das Olivenöl kannst du auch vorbeugend einsetzen, um deinen Hund vor dem Befall von Milben zu schützen.

Worauf du bei Olivenöl für Hunde achten solltest

Das Wichtigste an Olivenöl ist die Qualität. Du solltest ausschließlich natives Öl benutzen. Nur kaltgepresstes Olivenöl behält die wertvollen Nährstoffe und Vitamine der Frucht bei. Dadurch ist natives Öl aus Oliven viel hochwertiger als warmgepresstes.

Neben der Qualität ist auch die Dosierung entscheidend. Bloß die richtige Menge lässt ausschließlich die gewollte Wirkung entfalten.

Dosierung

Die optimale Dosierung von Olivenöl variiert je nach Größe vom Hund. Auch Aktivität und Lebensphase sind maßgeblich. Dennoch gibt es eine grobe Grundformel. Gibst du pro Kilogramm Gewicht des Hundes 0,3 ml Olivenöl, kannst du nur wenig falsch machen.

Da 0,3 ml oftmals schwierig zu messen sind, kannst du dich auch nach einem Teelöffel richten. Ein Teelöffel sind 5 ml. Diese Menge empfiehlt sich für einen 20 kg schweren Hund. Ein halber Teelöffel entsprechen 2,5 ml. Die Dosierung ist für einen Hund mit 10 kg Körpergewicht geeignet.

Ein Teelöffel Olivenöl sind etwa 50 kcal an Energie. So ist eine leichte Überdosierung nicht schlimm. Dennoch sollten Besitzer darauf achten, dass nicht ständig deutlich überdosiert wird. Dies würde nämlich zu einer Gewichtszunahme vom Hund führen.

Alternative hochwertige Öle

Es gibt neben dem wertvollen Olivenöl noch weitere hochwertige und für Hunde geeignete Öle. Diese unterscheiden sich nach den unterschiedlichen Gebrauchszwecken. Manch sind für die äußerliche Anwendung gedacht, mit anderen kannst du für Abwechslung im Hundefutter sorgen.

  • CBD Öl: CBD Öl ist bekannt für seine beruhigende und schmerzlindernde Wirkung. Es hilft gegen diverse Krankheiten wie zum Beispiel Epilepsie. Auch kann es als natürlicher Schmerzmittelersatz eingesetzt werden.
  • Distelöl: Es ist als Beigabe zum Futter eine hervorragende Alternative zum Olivenöl und sorgt für eine abwechslungsreiche Fütterung.
  • Hanföl: Das Öl aus Hanf kann bei Darmproblemen und Verstopfungen eingesetzt werden. Aber auch bei Haut- und Fellproblemen zeigen sich mit Hanföl gute Ergebnisse.
  • Kokosöl: Dieses wirkt gut bei Haut- und Fellproblemen. Außerdem kann es von Innen gegen Zecken eingesetzt werden.
  • Kürbiskernöl: Das Öl ist lecker, macht vital und ist sehr vitaminreich. Es sorgt zudem als Futterzugabe für etwas Abwechslung.
  • Lachsöl: Fischöl ist bekannt für seinen hohen Anteil an Omega 3-Fettsäuren. Es eignet sich sehr gut als Beigabe zum Futter.
  • Leinöl: Auch das Leinöl zählt zu den besonders vitaminreichen Ölen und ist reich an mehrfach ungesättigte Omega-3-Fettsäuren. Es wirkt entzündungshemmend und ist gut als Begabe zu Nass- und Trockenfutter geeignet.
  • Nachtkerzenöl: Das recht unbekannte Öl sorgt für glänzendes Fell. Es findet Anwendung in der Fellpflege und gegen trockene Haut. Es wird dem Hundefutter beigemischt.
  • Schwarzkümmelöl: Schwarzkümmelöl wirkt bei regelmäßiger Anwendung gegen Flöhe und Zecken. Wenn aber der Hund trächtig ist oder mit Leberproblemen zu kämpfen hat, ist Kokosöl die bessere Wahl.

Olivenöl für Hunde – Fazit

Olivenöl gilt bei der Ernährung von Hunden zu den gesündesten Ölen überhaupt. Es ist durch die innere und äußere Anwendung vielfältig einsetzbar. Zusammenfassend Olivenöl:

  1. ist lecker im Geschmack
  2. besitzt gesunde Nährstoffe und Vitamine
  3. ist durch sein Omega-3 zu Omega-6 Verhältnis eine tolle Ergänzung zu einer Ernährung mit viel Fleisch
  4. ist zum Barfen geeignet
  5. erleichtert das Abnehmen
  6. hilft bei Verstopfung
  7. hält jung
  8. unterstützt das Immunsystem
  9. fördert die Gehirnleistung
  10. verbessert die Atmung
  11. hilft gegen Schuppen und trockene Haut
  12. führt zu glänzendem Fell
  13. unterstützt in ozonisierter Form die Wundheilung und denKampf gegen Bakterien, Viren und Pilze
  14. eignet sich zur Pfotenpflege
  15. wirkt gegen Milben

Wichtig ist, dass ein Olivenöl für Hunde kaltgepresst ist. Nur dieses beinhaltet alle gesunden Nährstoffe. Die Dosierung sollte immer im Auge behalten werden. Durch die vielen Kalorien kann das Öl aus Oliven auch zu Übergewicht führen.