Wie viel Auslauf braucht ein Hund am Tag

Was braucht ein Hund? Definitiv Bewegung! Und wieviel Auslauf braucht ein Hund am Tag? Um die Frage beantworten zu können, ist es wichtig zu wissen, dass der Hund ist ein Höhlentier ist. Das bedeutet aber nicht, dass sie den ganzen Tag in der Höhle verweilen wollen. Sie benötigen täglichen Auslauf. Wie viel Bewegung hängt von der Rasse ab. Und weil der Hundeauslauf so wichtig ist, sollte sich jeder angehende Hundebesitzer mit dem Thema beschäftigen. Natürlich benötigt ein Jäger, wie der Rhodesian Ridgeback, ganz anderen Ausgang als ein Chihuahua. Wie viel Bewegung dein Vierbeiner erhält, hängt stark von dir ab. Deshalb ist vor dem Kauf immer eine persönliche Analyse notwendig.

Hunde und Menschen besitzen unterschiedliche Lebensweisen. Bei sportlichen Menschen ist ein aktiver Hund ratsam. Sehr ruhige Hunderassen können gut zu Senioren passen. Hunde Auslauf ist so wichtig. Die reine Liebe zum Hund reicht nicht, um dem Freund des Menschen das passende Zuhause zu bieten. Möchtest du dir einen Hund kaufen, sollten an erster Stelle die Bedürfnisse vom Vierbeiner im Vordergrund stehen.

Wie viel Bewegung pro Tag braucht ein Vierbeiner?

Wieviel Auslauf braucht ein Hund? Ganz ehrlich bin ich kein ganz großer Fan von pauschalen Aussagen. Gerade wenn es um so komplexe Dinge wie der Gesundheit handelt. Doch täglicher Hundeauslauf ist so super wichtig. Zum Wohle des Vierbeiners sind Richtwerte schon gut. Gäbe es die nicht, würden wahrscheinlich sehr viele Tiere noch weniger Bewegung erhalten. Wir Menschen sind gerne faul. Das gilt aber nicht für den Hund. Ein gesundes Tier steckt voll mit Energie und besitzt Bewegungsdrang. Zeitgleich ist es aber auch deine Aufgabe, dem Hund nicht zu viel Auslauf zuzumuten. Denn Überanstrengung droht. Und diese wirkt sich auch wieder auf die Gesundheit aus.

Richtwerte

Wieviel Auslauf braucht ein Hund denn nun? Jetzt kommen wir endlich zu den Richtwerten: Für Junghunde bis neun Monate und auch für kleine Hunde bis 35 cm Schulterhöhe gilt eine Auslaufzeit von 15 bis 30 Minuten. Bei diesem Hundeauslauf reden wir vom Gassi gehen. Das findet mehrmals täglich statt. Ihre Körperstatur ist einfach (noch) nicht so ausgereift, dass lange Ausläufe vorteilhaft wären. Zudem können Spieleinheiten dazukommen.

Ein großer ausgewachsener Vierbeiner benötigt mehr Bewegung. Sehr aktive Hunde gar über dreimal täglich. Ausgiebige sportliche Einheiten von mindestens 30 Minuten gehen dazu. Diese können zum Beispiel durch Joggen, Fahrrad fahren oder schwimmen gewährleistet werden. Dazu kommen flotte Gassirunden von mindestens 20 Minuten. Zu diesen Hunderassen gehören auf jeden Fall sportliche Herrschen. Wenn dein Hund dich jederzeit begleiten kann, wäre das super.

Doch die Größe ist nicht allein ausschlaggebend. Schwere Hunde müssen mehr Kraft aufwenden. Aus diesem Grund tritt die Ermüdung früher auf. Wenn du dich als sehr aktiv bezeichnest und deinen Hund gerne ständig bei dir führen magst, könnte das schnell zu einer Überbelastung führen. Zweimal am Tag gemütlich Gassi gehen und einmal 15 Minuten sportliche Betätigungen sind bei schweren erwachsenen Hunden der Richtwert.

Warum ist Bewegung wichtig?

Hunde stammen von Wölfen ab, die in großen Rudeln im Wald leben. Deren Reviere sind häufig mehrere Tausend Quadratkilometer groß. Um sich vor Feinden zu schützen, läuft er das Revier tagtäglich ab. Natürlich dienen diese Streifzüge nicht nur zum Schutz, sondern auch zur Nahrungssuche. Im Normalfall legt ein Wolf über 20 Kilometer am Tag zurück. So erkennen auch Laien, dass Hunde aufgrund ihrer Abstammung viel Auslauf benötigen. Auch, wenn alle Hunde vom Wolf abstammen, variiert der Bewegungsdrang je nach Rasse. Der Hundeauslauf kann je nach Rasse also unterschiedlich lang sein.

Als Hundebesitzer darf einem bewusst sein, dass der tägliche Spaziergang auf dem Tagesprogramm stehen muss. Dadurch bleibt der Hund zufrieden, fit und gelenkig. Die Bewegung sorgt für ein gutes Immunsystem und einen starken Körper. Hunde mit gesunden Gelenken, Muskeln und Nerven leben länger und gesünder. Wer einen vitalen Vierbeiner möchte, der sollte täglich lange spazieren gehen. Damit wird Bewegungsmangel und dadurch verschiedenen Krankheiten vorgebeugt. Die Zeit an der frischen Luft ist für den Vierbeiner sehr wichtig. Hier kann er mit anderen Hunden spielen, toben und überschüssige Energie abbauen.

Zu wenig Auslauf: Die Folgen

Wieviel Auslauf braucht ein Hund? Auf jeden Fall nicht zu wenig. Hunde, die zu wenig Auslauf genießen, können unter diesen Folgen leiden:

  1. Gesundheitliche und psychische Probleme
  2. durch Abbau von Muskelmasse entsteht eine höhere Belastung und Abnutzung von Knochen und Gelenken
  3. entsteht Aufbau von Fett nimmt der Hund zu und muss mehr Gewicht mit sich herumschleppen
  4. Übergewicht kann zu Herzkreislauf-Erkrankungen führen
  5. die Psyche des Hundes leidet unter zu wenig Auslauf
  6. durch mangelnde Auslastung kann der Vierbeiner sein Verhalten ändern (Ungehorsamkeit, Bellen, Suchen nach Aufmerksamkeit)

Joggen mit Hund: Ab welchem Alter?

In der Theorie sollten Hundebesitzer erst dann joggen gehen, wenn der Hund ausgewachsen ist. Vor allem in der Entwicklungsphase ist die Anstrengung zu groß. Das Joggen ist eine Belastung für die Gelenke. Bei zu geringer Muskelmasse würde es zu Schädigungen am Bewegungsapparat kommen. In der Praxis aber sind Kleine gering belastende Hundeausläufe für Junghunde jedoch okay und Muskelaufbau fördernd. Zu Beginn startest du langsam mit dem Training. Danach erhöhst du stetig in kleinen Schritten die Leistung. Das Joggen mit Hund jedoch nicht für Welpen ratsam.

Joggen mit Hund

Hunderassen mit kurzen Beinen sind eher nicht für das Joggen gemacht. Darunter fallen z.B. der Mops oder die französische Bulldogge. Bei Rassen wie dem Schäferhund, Golden Retriever, Labrador, Windhund, Border Collie oder dem Dalmatiner kannst du aber getrost Joggen gehen. So bleiben du und dein Vierbeiner fit.

Fahrrad fahren: Ab wann darf ein Hund mitlaufen?

Viele Hundebesitzer freuen sich, wenn das Tier beim Radfahren daneben herläuft. Hier gelten jedoch genau dieselben Regeln wie beim Joggen. Da das Fahrradfahren aber im Regelfall schneller ausfällt, gilt es hier besonders vorsichtig zu sein! Muskeln müssen zuerst aufgebaut werden. Eine Überanstrengung wäre verheerend. Daher beginne immer mit sehr kleinen sportlichen Einheiten. Danach steigere dich progressiv. Für Welpen ist das Mitlaufen am Fahrrad nicht geeignet.

Was benötige ich zum Fahrrad fahren mit Hund?

Fahrrad Set Hund

Das benötigst du für das Fahrrad fahren mit Hund:

  1. ein Brustgeschirr für den Hund (keine Leine am Hals)
  2. Fahrradset mit am Fahrrad montierbarem Abstandshalter, kurzer Leine und Abfederung vor Stößen vom Hund
  3. Helm und Verkehrsreflektoren, um im Verkehr gesehen zu werden
  4. vorzugsweise sichere Straßen (z.B. Park oder Wald)
zum Hundegeschirr hier >>
zum Fahrrad Set hier >>

Können alle Hunde schwimmen?

Es gibt verschiedene Meinungen zu dieser Frage. Grundsätzlich gilt: Jeder Hund kann schwimmen, aber einige müssen es erst lernen. Das ist im Prinzip dasselbe wie bei uns Menschen. Doch auch hier gibt es wieder die Rassen, die das kühle Nass lieben und jene, die nicht baden gehen möchten. Hunderassen, die eher das Wasser lieben, sind der Labrador und der Neufundländer. Andere Rassen, wie z.B. Bulldogen, gehen nicht gerne baden. Sie haben sehr kurze Beine und können deshalb nicht gut schwimmen.

Als Hundebesitzer siehst du recht schnell, ob dein Hund das kühle Nass mag oder nicht. Hat dein Freund Angst vor Wasser, dann zwinge ihn bitte auch nicht. Zur selben Zeit achte aber bitte auch darauf, wann es zu gefährlich wird. Auch trotz Schwimmkenntnisse kann dein Tier in Schwierigkeiten geraten. Wichtig ist, dass du dein Tier immer im Auge behältst. Am besten bringst es entsprechende Befehle bei.

Wie kann der Hund schwimmen lernen?

  1. zuerst gehört eine langsame Gewöhnungszeit an das Wasser dazu
  2. wähle ruhiges Gewässer
  3. vermeide Schubsen des Tieres
  4. geh du ins Wasser und zeig deinem Hund, dass es nicht gefährlich ist
  5. zeig mit Hilfe von anderen Hunden, wie das Schwimmen funktioniert
  6. gib deinem Hund genügend Zeit und übe keinen Druck aus

Hundespiele

Hunde wollen spielen – egal, ob sie kleine Welpen sind oder bereits erwachsen. Neben dem Hundeauslauf ist auch die geistige Beschäftigung sehr wichtig. Mit Aufgaben während langer Spaziergänge oder im Zuhause förderst du deinen Hund. Du kannst zwischen Schnüffel- und Suchspiele, balancieren im Wald oder Wettrennen wählen. Im Fachgeschäft gibt es auch zusätzlichen Hundebedarf, mit denen dein Hund spielen kann. Möchtest du mehr über Hündchen Spiele erfahren, dann schau doch einmal auf meinen Artikel dazu.

Überanstrengung: Symptome

Wieviel Auslauf braucht ein Hund? Auf jeden Fall nicht zu viel. Wird ein Hund überbeansprucht, leidet der Vierbeiner unter Überanstrengung. Die Symptome sind:

  1. Atmung des Hundes wird schneller und er hechelt sehr stark
  2. ständiges Hinlegen und der Suche nach schattigen Plätzen
  3. beim Hundeauslauf bleibt das Tier ständig hinter dir
  4. fehlende Aufmerksamkeit oder nervöses Herumlaufen
  5. der Körper zittert
  6. das Tier torkelt
  7. Verlieren von Urin beim Laufen
  8. Krämpfe

Zeigt dein Tier diese Anzeichen, dann MUSST du zwingend eine Pause einlegen. Biete deinem Hund unbedingt auch immer genügend Wasser an.

Manche Symptome sind auch eher langfristig. Wirkt dein Hund nach und nach immer träger und das ohne erkennbaren Grund, dann gönne ihm doch ruhig mal ein paar Tage Pause zur Erholung.

Wie viel Auslauf braucht ein Hund: Lebensweise Hund?

Wie viel Auslauf braucht ein Hund? Unterschiedliche Lebensweisen erfordern unterschiedliche Voraussetzungen. Doch egal, ob du Rentner bist, Single oder ein Familienleben führst, für jeden gibt es den passenden Hund. Je nach Situation kannst du entscheiden, welche Rasse zu dir passt. Zu sportliche Menschen mit einem großen Grundstück passen aktive Hunde für viel Hundeauslauf. Personen, die oft  zu Hause sind, können sich über Rassen informieren, die wenig raus müssen. Zudem gibt es Hunde, die alleine bleiben können. Aber auch solche, die hyperaktiv sind. Hier reicht es nicht, einmal am Tag für eine halbe Stunde zu spielen. Bei diesen Hunden ist es praktisch, wenn es mehrere Familienmitglieder gibt. Du solltest vor dem Kauf überlegen, zu welcher Hunderasse du passt. Bekommst du erst später mit, dass deine Wahl unpassend war, dann wird es unangenehm. Und das vor allem für den Hund.

Sehr ruhige Hunderassen für Senioren

Senioren sind sehr vielfältig. Es gibt sowohl Aktive, wie auch Einzelgänger. Experten betonen, dass Haustiere positive Auswirkungen auf Körper und Geist haben. So solltest du als Tierfreund unbedingt Ausschau nach einem geeigneten Hund halten. Bevorzugst du als Rentner sehr ruhige Hunderassen, dann gibt es durchaus einige passende Rassen. Sie benötigen relativ wenig Auslauf. Diese Hunderassen sind bei Senioren sehr beliebt:

  1. Chihuahuas
  2. Malteser
  3. Dackel
  4. Berner Sennenhund
  5. Englisch Cocker Spaniel
  6. Pudel
  7. Mops

Aktive Hunderassen: Sportliche Hunde

Sportliche Hunde gehören zu sportlichen Menschen. Bist du jung, jung geblieben, gesundheitlich fit und gerne viel in der Natur unterwegs? Dann ist eine aktive Hunderasse genau das, was zu dir gehört. Wandern, Joggen mit Hund, Fahrradfahren oder schwimmen. Wer gerne an der frischen Luft ist und einen treuen Begleiter sucht, der wird auch fündig. Aber vorsichtig: Diese Tiere brauchen nicht nur Hundeauslauf, sondern Herausforderung. Eine kleine Übersicht zu den beliebtesten sportlichen Hunderassen in Deutschland findest du hier.

Husky

Husky Auslauf

Huskys sind sehr schöne Tiere, die sich schnell, frei und elegant bewegen. Meistens haben sie stechend blaue Augen und aufrechte Ohren. Das durchschnittliche Gewicht liegt bei etwa 25-28 kg. Die Größe bei ca. 55-60 cm. Huskys werden rund 13 Jahre alt. Sie sind eine sehr aktive Hunderassen.

Der starke Bewegungsdrang macht sie zu perfekten Begleitern bei Touren und Wanderungen. Huskys lieben es, an der frischen Luft zu sein und zu laufen. Wer sich eine solche Rasse zulegt, muss täglich mehrere Stunden spazieren gehen. Zudem verfügen Huskys über einen starken Jagdinstinkt, dem die Tiere nachgehen möchten. In der Geschichte war diese Rasse da, um Nomadenstämme in Sibirien zu begleiten. Die Zuchthunde sind vor allem auf Robustheit, Kraft und Ausdauer getrimmt. Das freundliche, neugierige und aufgeschlossene Wesen des Hundes spricht viele Menschen an. Als Wachhund können Huskys nicht gehalten werden.

Labrador

Wieviel Auslauf braucht ein Labrador? Labradore sind sehr kräftige Tiere und überzeugen mit einem starken Erscheinungsbild. Die Haare sind kurz und hart. Dank des Unterfells kann diese Rasse im Winter ohne Probleme nach draußen. Die Lebenserwartung liegt bei etwa 12 Jahren. Er hat ein Gewicht von ca. 36 kg und eine Widerristhöhe von 50-62 cm.

Wer viel Wert auf einen sportlichen Hund legt, der kann sich für einen Labrador entscheiden. Er ist aktiv und liebt es Aufgaben zu erfüllen. Dadurch, dass er dem Herrchen gefallen will, ist er relativ pflegeleicht. Diese Rasse ist sehr geduldig und neugierig. Personen, die dem Hund apportieren beibringen möchten, treffen hier eine gute Wahl. Mit einem Training kann er sehr gehorsam sein und Befehle gut umsetzen. Der Hundeauslauf ist bei einem Labrador sehr wichtig. Der Labrador ist nicht als reiner Wachhund geeignet. Er benötigt sehr viel Beschäftigung.

Golden Retriever

Wieviel Auslauf braucht ein Golden Retriever? Diese Rasse ist bei Familien gleichermaßen wie bei aktiven Singles beliebt. Das Fell ist meist bräunlich, beige oder goldfarben. Die Haare sind mittellang und weich. Der Hund wird ca. 60 cm groß und wiegt bis zu 40 kg. Der sanfte Gesichtsausdruck und Hundeblick lassen so manchen Tierfreund schwach werden. Die Lebenserwartung liegt bei unter 10 Jahren.

Das fröhliche und lebhafte Wesen macht ihn zu einem unkomplizierten Begleiter. Nicht nur während des Hundeauslaufs haben Besitzer Spaß. Auch zu Hause überrascht er mit seiner Gehorsamkeit. Ein Golden Retriever ist offen für Spiele und zum Kuscheln. Sogar ältere Hunde sind noch begeisterungsfähig und gehen gerne wandern. Um ihm ein gutes Leben zu bieten, gehören kilometerlange Spaziergänge sogar dazu. Wenn noch ein See in der Nähe ist, dann ist dein Golden Retriever richtig glücklich. Er liebt es nämlich sich im kühlen Nass abzukühlen und zu schwimmen.

Deutsche Dogge

Die Deutsche Dogge ist eine der beliebtesten Rassen in Deutschland. Der große, schlanke Hund hat eine Schulterhöhe bis zu 86 cm. Der Rüde kann bis zu 90 kg schwer werden. Diese Rasse wird bis zu 10 Jahre alt.

Wer sich für eine Deutsche Dogge entscheidet, der sollte viel draußen sein. Die Hunde eignen sich nicht für die Haltung in der Wohnung. Wenn Hundebesitzer einen Garten mit Hundezwinger haben, dann ist das perfekt. Diese Rasse braucht nämlich viel Platz. Sie sind außerdem sensibel und möchten gerne in Gesellschaft sein. So kann beispielsweise ein zweiter Hund die perfekte Lösung sein. Sie sind sehr freundlich gegenüber Kindern, fremden Menschen und auch anderen Tieren. Daher stellt die Deutsche Dogge ein schönes Familienmitglied dar.

Möchtest du diese Rasse haben, dann stehen Wanderungen an der Tagesordnung. Kilometerlange Spaziergänge gehören dazu. Beim Hundeauslauf brauchen Besitzer keine Angst haben, dass das Tier abhaut. Der Drang zum Wildern ist nur sehr gering. Eine Erziehung ist bei jedem Hund Pflicht. Doch man kann die Deutsche Dogge beruhigt einmal im Wald freilassen – wenn es die Vorschriften zulassen.

Deutsch Drahthaar

Hier handelt es sich um eine mittelgroße Hunderasse. Das aktive Tier wird bis zu 68 cm hoch und wiegt etwa 28-32 kg. Die Farben sind sehr verschieden und reichen von braun über schwarz und weiß. Die Tiere werden bis zu 14 Jahre alt.

Wer eine sportliche Rasse haben möchte, der kann sich für den Deutsch Drahthaar entscheiden. Er ist sehr loyal, aktiv und intelligent. Zudem ist er sehr familien- und kinderfreundlich. Im Idealfall sollte der Hund allerdings nicht in der Wohnung gehalten werden. Besser eignet sich ein großer Garten. Durch seine aktive Seite genügt ein kurzer Hundeauslauf nicht. So ist es bedeutsam, dass Halter jeden Tag ausreichend spazieren gehen. Das Energielevel ist hoch – tägliches Spielen gehört also dazu. Er ist passioniert und freut sich deshalb über Abwechslung. Der Hund apportiert und ist zuverlässig, kann aber eigenwillig sein. Deshalb ist eine gute Erziehung von Geburt an wichtig. Gerade mit anderen Hunden sollte er schon in jungen Jahren in Kontakt kommen. Außerdem ist der Deutsch Drahthaar ungern alleine.

Französische Bulldogge

Die kleinste aktive Hunderasse in meiner Auflistung ist die Französische Bulldogge. Diese Rasse hat ein sehr markantes Aussehen. Du erkennst sie am quadratischen Kopf und den Fledermausohren. Die Höhe ist ca. 35 cm und das Gewicht liegt bei knapp 14 kg. Dieser Hund ist erreicht ein Alter von etwa 15 Jahren.

Wer auf der Suche nach einem aufgeweckten, loyalen und lieben Hund ist, ist bei dieser Rasse richtig. Aufgrund der Größe ist sie deine Alternative für die Wohnung. Sie besitzen einen leicht erziehbaren Charakter. Einst wurde die Rasse aggressiv und mutig gezüchtet, um an Kämpfen teilnehmen zu können. Sie sind muskulöse Hunde. Aufgrund ihrer Eigenschaften brauchen sie viel Aufmerksamkeit und wollen nicht alleine bleiben. Im Sommer genießt der Hund lange Spaziergänge. Zu Winterzeiten hingegen sollte er etwas kürzer ausfallen, dass das Unterfell fehlt. Im Vergleich zu den großen Vertretern der sportlichen Hunde fällt der Hundeauslauf tendenziell kürzer aus. Wenige Kilometer am Tag sind für die Französische Bulldogge bereits ausreichend.