Zwingerelemente Hundezaun

Hundezwinger Elemente

Zwingerelemente machen es möglich, einen beschädigten Zwinger in kürzester Zeit zu reparieren. Auch möchtest du einen Hundezwinger selber bauen, musst du seine Elemente kennen. In meinem Artikel erfährst du, was du wissen solltest. Sogar eine kleine Bauanleitung für einen super einfachen Hundezwinger findest du habe ich dir geschrieben. Ich möchte aber schon an der Stelle sagen, dass der unten beschriebene Bau nicht dem Niveau eines gekauften Zwingers entspricht. Die Bauanleitung ist sehr einfach gehalten. Sie dient dem Zweck deinem Hund eine einfache Grenze zu setzen. Wenn du z.B. einmal Besuch hast, kann dein Vierbeiner in diesen Zwinger gehen. Möchtest du deinen Hund ausschließlich draußen halten, dann muss die Anlage auf jeden Fall mit Hundezwinger Elementen erweitert werden. Wenn du lediglich aus Gründen von Kosten einen Hundezwinger selber bauen möchtest, dann beschäftige die dich ruhig einmal mit einem gebrauchten Hundezwinger.

Zwingerelemente im Überblick

Die Hundezwinger Elemente im Überblick:

  1. Der Boden ist das Fundament. Es ist nicht zwingend erforderlich, einen Boden aus Holz einzubauen. Der Zweck des Hundezwingers ist entscheidend. Soll dein Freund im Freien gehalten werden, dann ist ein wärmegedämmter Boden zwingend. Das schreibt die Tierschutz Hundeverordnung vor. Dient der Zwinger dem vorübergehenden Aufenthalt und er steht bereits auf festem Boden, dann benötigt ihr beiden keinen zusätzlichen Boden.
  2. Gitterelemente und Seitenwände stellen die Abgrenzung des Zwingers dar. Je nach Zwingerart entscheidest du, wie viele Seitenwände eingebaut werden sollen. Mindestens eine Seite des Hundehauses muss dem Hund freie Sicht nach außen ermöglichen. Die freie Seite besteht aus stabilen Gitterelementen oder wahlweise auch aus Maschendrahtzaun.
  3. Die Zwingertür darf in deinem Hundezwinger fehlen. Sie ist ein unverzichtbares Zwingerelement. Es bietet sich an, wenn diese auch freie Sicht gewährt.
  4. Das Dach ist das wahrscheinlich komplizierteste Zwingerelement. Soll dein Vierbeiner im freien gehalten werden, ist ein Hundezwingerdach Pflicht. Wenn dein Hund nur zeitweilig dort unterkommen soll, dann richte ihm aber bitte dennoch einen schattigen Platz ein und stelle eine schützende Hundehütte auf.

Der Boden ist das Fundament

Der Boden und Fundamentseite sind die Basis der Zwingerelemente. Handelsübliche Betonsteine mit einer Kantenlänge von 20 cm und einer Höhe von 8 cm sind als Fundamentsteine geeignet. Die Luftschicht zwischen den Steinen wirkt im Winter als natürlicher Schutz vor Bodenfrost. Auf den Fundamentsteinen ruht der Boden des Zwingers.

Du kannst ihn mit Holzbohlen in einer Stärke von 20 mm bis 25 mm gestalten. Wenn dir der eigenständige Zusammenbau zu aufwändig ist, bieten sich vorgefertigte Bodenelemente an. Die Bodenplatten werden üblicherweise in Größen wie 100 cm x 100 cm oder 100 x 200 cm angeboten. Sie lassen sich im Bedarfsfall schnell durch neue Hundezwinger Elemente für den Boden ersetzen.

Gitterelemente und Seitenwände

Für die Seitenwände kannst du Holzbretter, Gitterelemente oder Maschendraht wählen. Gitterelemente und Holzwände werden bei Zwingern oft gemeinsam verbaut. Sehr beliebt ist die Kombination von Rück- und Seitenwänden aus Holz mit einer Front aus Gitterelementen. Beide Zwingerelemente zusammen sorgen vor gutem Schutz vor kaltem Wind. Stelle den Zwinger so auf, dass die Rückseite zur Hauptwindrichtung zeigt. Die vergitterte Front lässt dem Hund einen freien Blick nach vorne. Er hat gerne einen guten Überblick auf das Grundstück und auf dein Haus. Er fühlt sich dadurch weniger eingeengt und nimmt seine Umwelt aktiv wahr.

Gitterelemente sind steif und verfügen oft über einen Metallrahmen. Dadurch zeichnen sie sich durch eine hohe Belastbarkeit und Widerstandsfähigkeit aus. Typisch sind Maschenweiten von 40 mm bis 50 mm. Die Drahtstärke liegt im Bereich von 4 mm. Gitter aus feuerverzinktem Stahl nach DIN EN ISO 1461 dienen dir als Hinweis auf gute Qualität.

Maschendraht zeichnet sich durch ein attraktives Preis-Leistungs-Verhältnis aus. Er ist deshalb für große Zwinger empfehlenswert, die als Auslauf in der warmen Jahreszeit dienen. Achte beim Kauf des Maschendrahts auf hochwertige Qualität. Verzinkter Maschendraht mit einer Stärke ab 2 mm ist gut geeignet. Die Maschenweite ist natürlich vom Hund abhängig. 50 mm dienen dir als Orientierung.

Holzwände

Zwingerelemente für Seiten- und Rückwände aus Holz bestehen aus Profilbrettern. Besteht der Zwinger aus Holzwänden, wird er Hundezwinger aus Holz genannt. Das auch, wenn nicht alle Seitenwände aus dem Material bestehen. Profilbretter haben eine Stärke von 20 mm bis 25 mm. Die Bretter lassen sich direkt in einer Holzkonstruktion verschrauben. Wenn dir das zu umständlich ist, wähle einen separaten Edelstahlrahmen. In einen solchen Rahmen lassen sich die Bretter einfach einschieben. Das Holz muss gesundheitlich unschädlich sein.

Meist werden Bretter für Seiten- und Rückwände aus Fichte oder Kiefer gefertigt. Diese Holzarten sind besonders günstig, aber eher witterungsanfällig. Beim Austausch der Zwingerelemente oder beim Hundezwinger selber bauen, wähle deshalb Bretter aus kesseldruckimprägniertem Holz. Alternativ kannst du die Bretter vor dem Bau des Zwingers in Eigenregie imprägnieren. Ganz ohne Imprägnierung kommen witterungsbeständige Holzarten wie die Robinie aus.

Robinienholz ist extrem robust. Die Brinellhärte von 48 übertrifft Fichtenholz um das Vierfache. Die Robinie ist von Natur aus resistent gegen Schimmelbefall, Insektenfraß und Fäulnis. Dadurch garantiert Robinienholz für die Seitenwände eine längere Lebensdauer des Zwingers. Zusätzlicher Vorteil: Die kraftvolle rotbraune Färbung verleiht dem Zwinger eine schöne, rustikale Aura.

Zwingertür

Türen als Zwingerelemente bestehen aus einem Holzrahmen oder sind wie Gitterelemente gestaltet. Wenn du optische Abwechslung bevorzugst, findest du auch Türen mit Einzel- oder Doppelstabmatten. Achte bei Stabmatten darauf, dass der Abstand zwischen den Stäben nicht zu groß ist. Sonst droht Gefahr, dass der Hund durch die Stäbe ins Freie gelangen will. Dabei kann er steckenbleiben und sich verletzen. Das Problem tritt vor allem bei kleinen Rassen mit schlankem Kopf auf.

Eine Zwingertür ist immer verschließbar. Dieser Fakt ist der größte Streitpunkt bei der Zwingerhaltung. Ist die Tür geschlossen, gilt der Zwinger als Gefängnis. Ich halte das für etwas weit hergeholt. Dennoch ist an diesem Fakt etwas dran. Ein Hund braucht in jedem Fall Auslauf und soziale Kontakte. Beides musst du ihm nicht nur gesetzlich zur Verfügung stellen. Als Tierfreund ist dir das Wohl deines Hundes sicher wichtig. Wenn du einen Hundezaun um dein Grundstück errichtet hast, dann lasse doch die Zwingerür stets offen. Dein Vierbeiner kann dann immer wählen, wo er sich jetzt am liebsten aufhalten würde.

Zwinger mit Dach

Die Tierschutz Hundeverordnung schreibt einen witterungsgeschützten und schattigen Liegeplatz vor. Soll dein Hund draußen gehalten werden, ist das Zwingerelement Dach Pflicht. Ein extra Dach ist nicht unbedingt notwendig, wenn der Zwinger zu einem guten Teil unter einem Vordach steht. So findet dein Hund bei Regen problemlos ein trockenes Plätzchen. Und bei Sonne ergibt sich Schatten.

Wenn du dich für ein Hundezwingerdach entscheidest, kannst du es aus einer einfachen Holzkonstruktion selber bauen. Als Material zum Abdecken bietet sich Dachpappe an. Darüber hinaus stehen dir fertige Dächer aus Wellblech, Acrylglas oder Hartplastik als Zwingerelemente zur Auswahl. Ein Dach mit Stahlrahmenkonstruktion und Plane bietet dir größtmögliche Flexibilität. Du nimmst die Plane bei Sonnenschein ab. Verschlechtert sich das Wetter, lässt sie sich in wenigen Augenblicken auf die Dachkonstruktion spannen. Diese Art von Dach ist aber nur sinnvoll, wenn sich dein Freund nicht regelmäßig im Zwinger aufhält. Auch wenn die Idee gut klingt. Bei starken Regen kommt sie an Grenzen. Auch bist du nicht immer da, wenn das Wetter umschlägt.